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Haskell

Haskell-Interpreter

Der Haskell-Interpreter ist die Grundlage des praktischen Teils der Informatik I Vorlesung. Er interpretiert Haskell-Programme und lässt diese ablaufen.

Haskell-Compiler

Der Haskell-Compiler macht aus Haskell-Programme "richtige" Maschinenprogramme, also solche, die der Computer unmittelbar versteht (unter Windows z.B. eine ".exe" Datei). Der Compiler ist hier nur für diejenigen dabei, die gerne ein wenig rumspielen möchten. Wir verwenden in der Vorlesung nur den Interpreter.

Editor mit Haskell-Unterstützung

jEdit ist ein mächtiger Texteditor in Java - und somit plattformunabhängig. Er bietet von Hause aus syntaktisches Einfärben des Textes; das hilft sowohl beim Erstellen als auch beim Lesen von Programmen. Durch zusätzliche Module, so genannte "Plugins", kann man dem jEdit beibringen, das aktuell dargestellte Haskell-Programm mit dem Haskell-Interpreter zu starten.

  1. Da JEdit ein Java-Programm ist, muss zuerst eine Java-Laufzeitumgebung installiert werden.
  2. Speichern Sie die Datei jedit41install.jar in ein Verzeichnis (z.B. "C:\temp\").
  3. Beachten Sie vor dem nächsten Schritt diese Anmerkung!
  4. Starten sie in diesem Verzeichnis den Java-Interpreter in der Kommandozeile:

    java -jar jedit41install.jar

    Das ganze könnte z.B. so aussehen:

    Blau dargestellt sehen Sie das aktuelle Verzeichnis mit der darin enthaltenen Datei jedit41install.jar. Rot ist der Aufruf des Java-Interpreters "java.exe" aus seinem Standardinstallationsverzeichnis "C:\Programme\Java\j2re1.4.2\bin\". Grün ist der wichtige Parameter "-jar", der den Java-Interpreter anweist, sich automatisch das richtige Programm in dem Paket jedit41install.jar zu suchen. Ohne diesen Parameter kommt die Fehlermeldung: "Exception in thread "main" java.lang.NoClassDefFoundError: jedit41install/jar".

  5. Danach kommt eine selbsterklärende graphische Benutzeroberfläche, die Sie durch die Installation von jEdit begleitet. Wenn Sie, wie auch immer*, zu folgendem Bild kommen, dann haben Sie so weit alles richtig gemacht:

    (*) Anmerkung: Es kann sein, dass Sie zu voranstehendem Bild durch einfachen Doppelklick auf die Datei jedit41install.jar kommen (z.B. wenn nur Java sich für .jar-Dateien zuständig fühlt) (ggf. auch durch Einfachklick bei Mac-Systemen, oder durch einen Kontext-Dialog "Öffnen...", "Öffnen mit... javaw", "Ausführen...", o.ä.), ohne die Kommandozeile in irgendeiner Form zu bemühen. Dann können Sie sich den ganzen Aufwand natürlich sparen und gleich mit dem nächsten Punkt fortfahren...

  6. Kopieren Sie alle .jar-Dateien aus der Datei jars.zip in das Unterverzeichnis "jars" des Ordners, in den Sie jEdit installiert haben, also z.B.

    C:/Programme/jEdit 4.1/jars

  7. Kopieren Sie die Datei info1.props in das Unterverzeichnis "properties" des Ordners, in den Sie jEdit installiert haben, also z.B.

    C:/Programme/jEdit 4.1/properties

Fertig! Sie können jetzt ihre Haskell-Programme bearbeiten. Durch einen Druck auf die Schaltfläche "hugs" starten Sie den Haskell-Interpreter (haben Sie das Hugs-Verzeichnis in den Pfad aufgenommen?) mit der aktuell bearbeiteten Datei (siehe folgendes Bild, die Schaltfläche ist rot markiert).

Werkzeuge und Hilfsmittel

Acrobat-Reader

Dieses Anzeigeprogramm benötigen Sie z.B. zum Anzeigen und Drucken der Vorlesungsfolien.

Medienwiedergabeprogramme

Die aufgezeichneten Vorlesungen werden im Windows-Media- und im Real-Media-Streaming-Format bereitgestellt. Um diese Dateien im Netz anschauen zu können, brauchen sie ein entsprechendes Wiedergabeprogramm.

Microsoft Installer

Der Microsoft Installer ist ein System, das dabei hilft Softwarepakete unter Windows zu installieren, zu reparieren und zu deinstallieren. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Installationsprogrammen, die Dateien und Konfigurationsinformationen selbst verwalten ist, dass das Betriebssystem eine Kontrolle darüber hat, welche Systembibliotheken von welchem Programm ausgetauscht werden (können/dürfen). Dieses Programm wird für andere Betriebssysteme als für Microsoft Windows nicht angeboten/benötigt.

Java

Java besteht aus zwei Bestandteilen: der Programmiersprache Java selbst und aus einer Laufzeitumgebung, der sog. "Java Virtual Machine" (JVM). Diese Laufzeitumgebung ermöglicht es Java-Programmen ohne Änderung auf den verschiedensten Betriebssystemen und Hardware-Plattformen zu laufen. Wir benötigen für die Informatik I nur die Laufzeitumgebung, um einige vorgegebene Java-Programme ablaufen zu lassen. In späteren Semestern wird die Sprache Java selbst eingeführt und Sie können dann selber Java-Programme erstellen und in der virtuellen Maschine laufen lassen. Da Sie demnach "den Rest" später noch benötigen, bieten wir Ihnen zur Installation gleich das komplette "Java Developement Kit" in seiner aktuellen Version an und nicht nur die Laufzeitumgebung.

Tipp: Installieren Sie ggf. zuerst einen neuen Webbrowser, damit sich die Java-Laufzeitumgebung während der Installation gleich in diesen integrieren kann!

Webbrowser

Die Darstellungsqualität alter Webbrowser ließ beim Anzeigen von Webseiten mit standardkonformer Gestaltung (HTML 4, CSS, etc.) deutlich zu wünschen übrig. Sollten Sie noch einen alten Webbrowser besitzen (Internet Explorer 4 oder früher, Mozilla 1.1 oder früher, Netscape 4.7x oder früher), sollten Sie sich einen aktuellen Browser installieren. Das kann, muss aber nicht, der hier angebotene Mozilla sein, alternativ können Sie aber natürlich auch den Internet Explorer 6 oder eine aktuelle Opera-Version verwenden.

Mozilla Version 1.5 RC2 Version 1.4 (stabil)
Windows mozilla-win32-1.5rc2 mozilla-win32-1.4
MacOS X mozilla-mac-MachO-1.5rc2 mozilla-mac-MachO-1.4
Linux mozilla-i686-pc-linux-gnu-1.5rc2 mozilla-i686-pc-linux-gnu-1.4

Sonstiges

Kara

Kara ist der digitale Marienkäfer, mit dem in die Welt der endlichen Automaten eingeführt wird. Das Java-Programm läuft auf allen Plattformen.

Kara können Sie sich über Java Webstart installieren.

Hierfür muss zuerst Java installiert sein!

Schreibmaschinenkurs

Mit diesem Schreibmaschinenkurs können Sie Ihr Tippfähigkeiten verbessern. Das kann Ihnen vielleicht helfen, Ihre Gedanken schneller in den PC zu bekommen...

Hierfür muss zuerst Java installiert sein!

Cygwin

Für alle, die Linux/Unix gerne ausprobieren möchten, ohne vorher die Festplatte umzupartitionieren oder jedes mal neu zu starten: Cygwin ist eine Möglichkeit, Windows Posixkonform zu machen und dann alle Eingabezeilenwerkzeuge sowie einige X11-Anwendungen auszuprobieren.

Cygwin Setup (nur Windows)

Tipp: Tragen Sie ggf. die Verzeichnisse C:\cygwin\bin und C:\cygwin\usr\X11R6\bin in Ihren Pfad ein.

Putty und WinSCP

Mit diesen beiden Programmen können Sie von Windows aus auf Ihre Unix-Logins bei der Universität Karlsruhe zugreifen. Putty ist ein kleines, zuverlässiges und kostenloses Terminalprogramm, mit dem Sie uber SSH eine sichere, entfernte Eingabeaufforderung auf einem Unix-Rechner starten können. Benutzen Sie WinSCP, um Dateien durch einen SSH-Tunnel von bzw. zu Ihrem Account zu übertragen.

  • Putty (keine Installation erforderlich, einfach .exe-Datei irgendwo hinkopieren und bei Bedarf aufrufen)
  • WinSCP

Pfadeinträge unter Windows

Windows sucht Programme, die Sie über die Kommandozeile aufrufen in den Verzeichnissen, die in der "path" Variable angegeben sind. Sie finden diese Variable in den Systemeigenschaften/Erweitert, wenn Sie auf den Knopf "Umgebungsvariablen" klicken.

In dem Dialogfeld "Umgebungsvariablen" bearbeiten Sie die Benutzervariable "path" bzw. legen sie neu an. Der Inhalt der Variable sind Pfadnamen, die jeweils durch ein Semikolon (;) voneinander getrennt sind. Kandidaten für die Pfadvariable wären z.B. das "bin"-Verzeichnis Ihrer Java-Installation oder Ihr Hugs-Verzeichnis.

Login

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